Bildungsstätte Anne Frank

Bunt ist keine Farbe,
bunt ist das Leben!

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8. April: Internationaler Roma-Tag Corona trifft uns alle, aber nicht alle gleich hart. In zahlreichen europäischen Ländern sind Roma vom Ausbruch von Covid-19 besonders betroffen. Schon vor der Krise waren sie meist in ökonomisch äußerst prekären Lagen, nun ist ihr Zugang zu medizinischer Grundversorgung oder auch nur zu Informationen über die Krankheit besonders eingeschränkt. Die zahlreichen Kontaktverbote im öffentlichen Lebens treffen sie besonders hart, ebenso wie die antiziganistische Grundstimmung, die sich nun gehäuft in besonders feindseliger Medienberichterstattung niederschlägt. Das ist nicht nur in Osteuropa so: Schon vor der Pandemie gab es auch bei uns romafeindliche Anschläge, bei denen auch Menschen zu Tode kamen. Für ihre Reihe "Wen Corona hart trifft – eine Gesprächsreihe der Beratungsstelle response" führte unsere Beratungsstelle “response.” vor Kurzem ein Interview mit Joachim Brenner, dem Vorsitzenden des Förderverein Roma in Frankfurt. Link: bit.ly/3e4mhI5 Um an vergangene und gegenwärtige Verfolgung zu erinnern, fand am 8. April 1971 in London der erste Welt-Roma-Kongress statt, bei dem sich 23 Vertreter*innen der Roma aus 14 europäischen Ländern trafen. Dabei entstand auch ein neues Selbstbewusstsein, das in der Entwicklung einer eigenen Flagge, einer eigenen Hymne (“Gelem, gelem”) und auch in der Selbstbezeichnung als Roma mündete. Anlässlich des diesjährigen Roma-Tags hat der Europaabgeordnete Romeo Franz eine Petition gestartet, die hier unterstützt werden kann: Deutsch: chng.it/QLKyMHLSRK Englisch: chng.it/K4cPhvcnzz

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